Die Voraussetzungen für den Erwerb des P- Scheins:

  • Mindestalter:
    21 Jahre

  • Vorbesitz der Fahrerlaubnis der Klasse B
    Vorbesitz der Klasse B: 2 Jahre

  • Hauptwohnsitz in Berlin
    Wenn Berlin Nebenwohnsitz ist, kann der Antrag nur in begründeten Ausnahmefällen und mit Zustimmung der Behörde des Hauptwohnsitzes gestellt werden.

  • Ortskundeprüfung

Weitere Informationen vom Landeseinwohneramt zum P- Schein gibt es hier.

 

Die Prüfung für Taxifahrer besteht aus einem „schriftlichen“ und  einem mündlichen Teil. Erst nachdem das LABO eine schriftliche Bestätigung geschickt hat, dass der Prüfling zur Prüfung zugelassen ist, kann er sich an die für ihn bestimmte Prüfungsstelle wenden (eine freie Wahl der Prüfungsstelle ist nicht möglich). Der Antrag und das polizeiliche Führungszeugnis kann bei einem der Berliner Bürgerämter gestellt werden.
Alle  „Nichtberliner“ machen das bei der für sie zuständigen Führerscheinbehörde, die dann den Antrag an das LABO in Berlin weiterleitet. Die Prüfung ist bei den Technischen Prüfstellen von DEKRA  und des TÜV Rheinland abzulegen.

Der erste „schriftliche“ Teil kann ohne Voranmeldung hier abgelegt werden:

DEKRA:
1. Ullsteinstraße 86-94, 12109 Berlin (Tempelhof)
2. Ferdinand-Schultze-Straße 65, 13055 (Alt-Hohenschönhausen)
3. Kurt-Schumacher-Damm 28, 13405 Berlin (Reinickendorf)

TÜV:
1. Alboinstraße 56, 12103 Berlin (Schöneberg)
2. Pichelswerderstraße 9, 13597 Berlin (Spandau)
3. Allee der Kosmonauten 39, 12681 Berlin (Marzahn)

Prüfungsgebühr von 55,00 €.

Der erste Teil der Prüfung, der als schriftlicher Teil bezeichnet wird, wird am Computer absolviert, wobei keine zeitliche Begrenzung besteht (Öffnungszeiten der Prüfstelle beachten!). Es wird mit 50 Fragen ermittelt, ob der Bewerber die nötige Ortskenntnis besitzt. Die Fragen betreffen die Inhalte des Ortskundekatalogs. 25 Fragen beziehen sich auf Bezirke, Ortsteile, Siedlungen, Straßen und Plätze. Weitere 25 Fragen beziehen sich auf Objekte wie Hotels , Krankenhäuser usw. Zu jeder Frage werden fünf Antworten vorgegeben, von denen jeweils mindestens eine und maximal alle fünf zutreffen und per Mausklick anzuwählen sind (Multiple-Choice-Verfahren).  Die Prüfung gilt als bestanden, wenn 45 der 50 Fragen richtig beantwortet worden sind.

Das Bestehen der schriftlichen Prüfung ist Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung. Innerhalb von 12 Monaten sollten beide Prüfungen erfolgreich abgelegt werden, ansonsten muss die schriftliche Prüfung wiederholt werden.

In der mündlichen Prüfung soll der Bewerber unter Angabe aller zu befahrenden Straßen und im Ortskundekatalog aufgeführten Plätze den kürzesten Weg der Reihe nach in angemessener Zeit von einem genannten Abfahrtsort zu einem bestimmten Fahrtziel nennen können. Er soll angeben können, in welcher Fahrtrichtung (rechts, links, geradeaus) er diese Straßen bzw. Plätze zu befahren hat.
Es werden nur solche Abfahrtsorte und Fahrtziele gefragt, die in dem Ortskundekatalog in den Abschnitten, Bezirke, Ortsteile und Siedlungen, Plätze und Objekte enthalten sind.

Die mündliche Prüfung besteht aus maximal drei Zielfahrten, von denen mindestens zwei zutreffend beantwortet werden müssen. Und das innerhalb von 20 Minuten. Es können auch noch folgende Zusatzfragen gestellt werden:

 

  • die Beschreibung von An- und Abfahrten vom Messegelände und den Flughäfen (Tegel, Schönefeld)
  • die Lageangabe der im Ortskundekatalog genannten Objekte, insbesondere die aktuellen Zufahrten von Veranstaltungsstätten.
  • für die im Ortskundekatalog genannten Ortsteile und Siedlungen die Angabe des Bezirks, dem sie zugeordnet sind und von mindestens einer Straße in dem betreffenden Gebiet.
  • das Lokalisieren einer Straße, auch wenn sie nicht im Ortskundekatalog enthalten ist, in angemessener Zeit mit Hilfe eines Stadtplans und eines Straßenregisters.